«Out There Inside of Us» — dieser Titel beschreibt, was mich als Künstlerin im Kern beschäftigt: die Spannung zwischen dem Inneren des Menschen und der Welt da draussen.

In dieser Ausstellung in der damaligen HUS Gallery (heute «The Hanover Gallery») an der Hanover Street, unweit des Piccadilly Circus in London, zeige ich im März 2013 zwölf Arbeiten, die das materielle Potenzial von Papier, Sand, Faden, Lack, marokkanischen Farbpigmenten und Tinte erkunden. Es sind taktile, persönliche Werke, die zwischen Skulptur und Malerei oszillieren — eine Hybridität, die zum Inhalt gehört.

Ich folge keinem strengen Plan. Jedes Werk entwickelt sich organisch: Roter Faden und geknittertes Papier werden überlagert, collagiert, mit Tinte überarbeitet. Der Zufall ist für mich keine Schwäche, sondern Methode — ein Bekenntnis zur Unvorhersehbarkeit des Lebens.

Infos
The Hanover Gallery London